Erst Regenguss, dann Sektdusche

C-Junioren-Aufstiegsrunde:
SG Lütgendortmund - SC Lüdenscheid 0:5 (0:1) 
SCL schafft den Bezirksliga-Aufstieg!

Serkan Kabak
Serkan Kabak
Trainergespann der C-Jugend
Trainergespann der C-Jugend

Torschütze zum 4:0 mit Freistoss in den Winkel, Serkan Kabak. Trainer im Dreierpack: Co Jonny Arnold - Mike Arnold und Volker Schneider (von li.)

 

Dortmund  Die Jugendabteilung des SC Lüdenscheid feiert ihren größten Erfolg seit Vereinsgründung vor sechs Jahren: Mit einem überzeugenden 5:0 (1:0)-Sieg bei der SG Lütgendortmund ist den von Volker Schneider und Mike Arnold trainierten C-Junioren schon nach dem vierten von sechs Spieltagen der Aufstieg in die Bezirksliga nicht mehr zu nehmen.

Vor dem großen Triumph im Dortmunder Nordwesten hatten die Lüdenscheider jedoch einigen Widerstand zu brechen, denn die Lütgendortmunder brauchen jeden Punkt im Kampf um den zweiten Aufstiegsrang. Bugar musste den Ball von der Linie schlagen (9.), Keeper Jürgens gegen den frei stehenden Sieckiera Kopf und Kragen iskieren (13.) und Ögüt vor dem einschussbereiten Marquardt klären (16.). Erst langsam ordneten sich die Spielzüge im SCL-Mittelfeld. Erste Konsequenz: Barcziks wuchtiger Schuss an den Außenpfosten (22.) Als beide Mannschaften ebenbürdig schienen, schlugen die SCLer eiskalt zu: Notaras spielte Doruk frei und der traf eine Minute vor dem Halbzeitpfiff aus zehn Metern überlegt zur SCL-Führung (34.).
Nur eine Minute nach Wiederbeginn erhöhte Wolf per 25-Meter-Schuss auf 2:0 und erhöhte damit auch die Chance, die mitgebrachten Sektflaschen zum Einsatz bringen zu können., beträchtlich. Denn dem SC reichte bereits ein Remis für den Aufstieg.

Die SG reagierte mit wütenden Angriffen, doch nach einer Traumparade nach Kopfball (37.) und einem von Kabak abgeblockten Schuss (39.) war der Weg frei für SC-Keeper Jürgens zum vierten Spiel ohne Gegentor. Dafür ließen es die SCLer nochmal richtig krachen: Ein Kopfball von Pfafenrot schlug im langen Eck ein (3:0/42.), ein perfekter Freistoß von Kabak landete unhaltbar im "Knick" (4:0/48.) Den Schlusspunkt im strömenden Regen setzte Urkan zum 5:0 (65.). Danach gab es kein Halten mehr. (LN-Simon Stock 11.07.2004)
Jürgens - Ögüt - Bugar - Kabak - Wolf - Schlingmann - Barczik - Weiland (43. Trester) - Pfafenrot (50. Schemm) Doruk (54. Pondruff) - Notaras (36. Urkan)


Gut gemacht - Trainer Mike Arnold und Spieler Celil Ögüt (Bild li.)
Aufstieg geschafft! Spieler Asim Doruk und Trainer Volker Schneider (Bild re.)

 

Jubel ohne Grenzen im strömenden Regen

 

Historischer Tag für die SCL-Jugend

C-Junioren brechen den Bann: Nach 5:0 in Dortmund Aufstieg in die Bezirksliga 

Dieser Samstag hat für den SCL historische Dimensio­nen, denn erstmals gelang es einer SCL-Jugendmannschaft, sich für die Bezirks­ebene zu qualifizieren.

 

Das Arnold/Schneider­ Team schaffte dies bereits am drittletzten ! Spieltag und blieb auch im vierten Spiel ohne Gegentreffer.Die leichte Feldüberlegen­heit, die sich der SCL gleich zu Beginn auf dem Aschenplatz
in Bövinghausen er­spielte, brachte zunächst nichts ein. Die Gäste standen sogar kurz vor dem ersten Gegentor in der Aufstiegs­runde, als Marquardt vor Keeper Jürgens auftauchte, aber Bugar den Lupfer auf der Linie klärte (9.). Wenig spä­ter rettete Jürgens gegen Siekiera (13.) bzw. Ögüt gegen Marquardt (15.).

 

Mit dem Pfostentreffer von Barczik (22.) aus 18 Me­tern ging beim Favoriten aber endlich die Post ab, und mit dem bis dahin besten Angriff des Spiels quasi mit dem Pausenpfiff brach der SCL den Bann: Notaras "steckte" den Ball durch zu Doruk, der cool abschloss - 0:1 (34.)

 

Die zweite Halbzeit gestal­tete sich bei ströinendein Re­gen für die Lüdenscheider eher zu einem Schaulaufen denn zu einer ernsthaften Gefahr durch die SG Liitgen­dortmund. Und mit dem nicht unhalltbaren
22 Meter ­Schuss von Wolf .zum 2:0 (36.) war der Widerstand der SG gebrochen, obwohl die Dortmunder noch die Chan­ce hatten, als Gruppenzwei­ter ebenfalls aufzusteigen. Verhinderte Jürgens gegen Marquardt das 1:2 (38.), so durften die mitgereisten SCL-Fans in der letzten hal­ben Stunde noch drei weitere Lüdenscheider Tore bejubeln. Schlingmanns Flanke köpfte Pfafenrot zum 0:3 ins Netz (42.), der 20-Meter-Frei­stoß von Linksfuß Kabak passte genau ins Eck (48.), und Urkan setzte per Konter den Schlusspunkt (65.). (WR lgr. 11.07.2004)